Public Art – Die wärmenden Steine sind kalt

Wieder mal etwas kurioses aus Budapest.

Am Zsigmond Móricsz Platz in Buda wurden im Rahmen des Baus der neuen Metro Linie 4 auf dem Platz die wärmende „Steine“ installiert.

Die riesigen beheizbaren Steinobjekte sind die Gewinner eines ausgeschriebenen Wettbewerbs der Gaz de France. Entworfen von Barbara Szőllősy und Zsolt Pyka , wurden in den Jahren 2002-2003 mit Genehmigung des damaligen Bürgermeisters und der von Főtáv Zrt. diese an die Fehérvári út Fernwärmeleitung angeschlossenen.

Die Wärmesteine sollten als Straßenmöbel sowohl naturnah als auch modern aussehen und im funktionalen Sinne, das als Treffpunkt, Warte-, Wärme- und Ruheplatz dienen.

Die Steine ​​erwärmten sich, analog der Außentemperatur, auf eine Temperatur, so dass man auch an den kältesten Wintertagen ein wenig Zeit damit verbringen konnte, neben ihnen zu warten und zu miteinander sprechen und sich gleichzeitig zu wärmen.

Bedenken zum Betrieb von erhitzten Kieselsteinen aus einer Fernwärmeleitung lagen sowohl in der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, als auch in dem Aspekt der Möglichkeit der Übertragung von Infektionen durch Berührung der Oberflächen.

Dennoch war die soziale und gemeinschaftliche Bedeutung der Wärmesteine ​​insbesondere im Winter unbestritten.

Das hier dargestellt Stein-Ei ist nur eines der Objekte.

Foto aufgenommen mit Leitz Wetzlar Summilux-R 1,4/50mm an Sony Alpha 7R Mark III

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